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Innere Unruhe bekämpfen und Lebensfreude neu wecken

Innere Unruhe bekämpfen und Lebensfreude neu wecken

Menschen, die mit innerer Unruhe kämpfen, fühlen sich ständig getrieben und sind von der starken Alltagsbelastung erdrückt, die sie weder entspannen noch schlafen lässt. Der Geist rattert, der Körper ist permanent angespannt. Stresssituationen werden nur schwer bewältigt. Solche Zustände kennt wahrscheinlich jeder. Wenn innere Unruhe jedoch länger anhält, hat das erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit.

Was ist innere Unruhe?

Innere Unruhe ist ein Zustand, bei dem du ständig unter Strom stehst und ein Gefühl der anhaltenden Nervosität hast, das zur Belastung wird. Dir ist es nicht mehr möglich, dich auf Dinge zu konzentrieren und eine natürliche Gelassenheit zu entwickeln. Du bist angespannt und fühlst dich von allem überfordert. Nichts lässt dich mehr zur Ruhe kommen, normales Einschlafen ist unmöglich. Bei diesen Anzeichen handelt es sich nicht um die normale innere Unruhe, die jeden ab und zu packt, wenn eine Prüfung ansteht oder zu viel Kaffee getrunken wurde. Innere Unruhe ist eine Erkrankung und löst weitere Symptome aus. Das kann zu einer psychischen Anspannung führen, die eine Selbstbewältigung kaum noch zulässt.

Welche Symptome sind ein Hinweis für innere Unruhe?

Innere Unruhe ist häufig eine Folge von Stresssituationen und belastet auf Dauer nicht nur deine Psyche, sondern auch deinen Körper. Sie löst Angst, Anspannung und Nervosität aus. Damit einhergehende Beschwerden halten länger an und verhindern, für diesen Zustand und deine Probleme eine entsprechende Lösung zu finden. Erholung ist nicht möglich. Vielmehr wächst die Überforderung. Deine Gesundheit und dein Körper sind durch folgende Symptome belastet:

  • Schweissausbrüche
  • Herzrasen
  • Zitteranfälle
  • Gereiztheit
  • Panikattacken
  • Druckgefühle auf der Brust
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Antriebslosigkeit
  • Schwindel und Übelkeit
  • Benommenheit (leerer Kopf)
  • Hitzewallungen
  • Beklemmungen

Was sind die Ursachen für innere Unruhe?

Die Ursachen für eine länger anhaltende innere Unruhe sind vielseitig. Sie können mit einer falschen Ernährung, zu viel Nikotin und Koffein, dem Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten sowie mit psychovegetativen Störungen zu tun haben. Möglich sind zudem körperliche Beschwerden, darunter ein zu niedriger Blutdruck, eine Unterzuckerung, eine Schilddrüsenüberfunktion oder die Wechseljahre, da hier eine Hormonumstellung erfolgt. Mit innerer Unruhe kämpfen auch Menschen, die an Persönlichkeitsstörungen, Depressionen oder Schizophrenie leiden. In einfacheren Ausgangssituationen entsteht innere Unruhe bei dir, wenn du beruflichen oder privaten Stress hast, traumatische Erfahrungen machen musstest oder in einer belastenden Lebenssituation steckst. Auch die Konfrontation mit Krankheit, dem Sterben und dem Tod führt zu einer Unfähigkeit, Ruhe zu finden und sich zu entspannen.

Wie kann ich meine Nervosität unter Kontrolle bringen?

Es hilft bereits, wenn du dich mit der Problematik tiefer beschäftigst und einen Blick auf dich selbst wirfst. Warum bist du unruhig? Was ist der Auslöser? Warum kannst du das Gefühl nicht abstellen? Was nährt die Nervosität? Anhand verschiedener Ursachen entsteht innere Unruhe. Wenn du sie besser filtern kannst, ist auch eine Eindämmung der Nervosität möglich. Bleibt der Zustand jedoch weiter vorhanden, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Es gibt einige Tipps und Mittel, um innerer Unruhe entgegenzuwirken. So helfen:

  • Entspannungsübungen und Meditation
  • Massagen und Sport
  • warme Bäder
  • Beruhigungstee
  • pflanzliche Präparate (Hopfen, Baldrian, Johanniskraut)
  • homöopathische Mittel

Warum verursacht Stress und Angst innere Unruhe?

Stress und Angst haben auf den Körper eine extreme Auswirkung und können auf Dauer weitere Erkrankungen verursachen. Die starke Stresshormonausschüttung und die permanente Anspannung führen zu Funktionsstörungen und einer Schwächung des Immunsystems. Die Belastung wächst, und Geist und Körper reagieren, indem Abschalten nicht mehr möglich ist. Die Muskulatur verspannt sich, auch gedanklich wird Angst zum Problem. Du hast ständig die Befürchtung, dass alles schiefgeht, dass die Welt schlecht ist und dass du von allem bedroht bist. Das verzerrt den Blick auf das wirkliche Geschehen. Dein Körper kann nicht mehr zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden und ist ständig in Alarmbereitschaft. Das führt zu weiteren Reaktionsketten und am Ende zum Zusammenbruch.

Welche Therapie und Behandlung gibt es gegen innere Unruhe?

Eine anhaltende innere Unruhe sollte dringend von einem Arzt behandelt werden, besonders wenn sie mit weiteren Symptomen einhergeht, die zur körperlichen Belastung werden. Der Arzt erkundigt sich zunächst nach vorhandenen Krankheiten und den Beschwerden. Die Informationen helfen, das Problem einzukreisen. Er misst deinen Blutdruck und kann bildgebende Verfahren wie eine Computertomografie anordnen. Blutuntersuchungen sind sinnvoll, wenn geprüft werden muss, ob eine Unterzuckerung oder Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.

Wie kann ich innere Unruhe verhindern?

Es gibt viele Tipps und Methoden für Betroffene, innere Unruhe von vorneherein zu vermeiden. Dafür notwendig sind Gelassenheit, inneres Gleichgewicht und die Kontrolle über Emotionen und Gedanken. Solche Voraussetzungen sind nicht von Natur aus gegeben, sondern müssen erlernt werden. Möglich ist das durch Yoga, Kontemplation, Meditation, Selbstreflexion und indem du dir durch Erfahrung und Lernprozesse bewusst machst, wer du bist, was du möchtest und was du tatsächlich im Alltag benötigst. Viel Unruhe entsteht, wenn du zu viel erwartest oder von zu viel Ehrgeiz getrieben bist. Nicht umsonst sagen die Buddhisten, dass die Welt nur eine Illusion ist. Sie gaukelt dir Wünsche und Ansprüche vor, die gar nicht notwendig sind. Viele Praktiken befassen sich philosophisch mit dieser Auseinandersetzung und helfen dir, die Welt neu und klarer zu sehen und so auch dich selbst und dein Leben besser zu begreifen. Das ermöglicht Ruhe und Gelassenheit, selbst wenn die Dinge schwieriger werden.

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