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Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern: Symptome, Ursachen und wie Eltern beim Lernen helfen

Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern: Symptome, Ursachen und wie Eltern beim Lernen helfen

Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern machen sich auf vielfältige Weise bemerkbar: Wenn alles interessanter ist als das aufgeschlagene Heft mit den Hausaufgaben, wenn die Gedanken ständig abschweifen, Aufgaben einfach nicht fertig werden oder das Kind permanent zappelt, kommen Lehrkräfte schnell zu dem Schluss, dass das Kind möglicherweise an ADHS leidet. Tatsächlich haben Konzentrationsprobleme aber verschiedene Ursachen. Und nicht nur in der Schule stört die mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Was tust du, wenn du Konzentrationsschwierigkeiten bei deinen Kindern feststellst?

Was bedeuten Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern?

Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern sind erst einmal keine ernste Sache. Wie lange sich Kinder auf etwas konzentrieren können, ist individuell verschieden. Für Kinder im Grundschulalter gehen Experten von einer Aufmerksamkeitsspanne von etwa sieben Minuten aus, danach ist eine Pause fällig. Wenn dein Kind also nach zehn Minuten Hausaufgaben abschaltet, ist das völlig normal. Aber Kinder können die Spanne ihrer Aufmerksamkeit trainieren. Und genau das sollte im Grundschulunterricht passieren. Denn Konzentrationsstörungen haben bei Kindern schwere Folgen: Lernen Kinder nicht, sich in der Schule zu konzentrieren, verpassen sie Lernstoff. Sie können künftig dem Unterricht nicht mehr gut folgen und erhalten schlechte Noten. Von den Noten hängt nicht nur ihre schulische Karriere ab, sondern auch die Wahl von Beruf, Studium und damit der weitere Lebensweg. Siehst du bei deinem Kind eine ernste Konzentrationsschwäche oder wurdest du von den Lehrkräften deines Kindes darauf angesprochen, ist der Kinderarzt die erste Anlaufstelle. Hier bekommst du Tipps, wie du dein Kind unterstützen kannst, und gegebenenfalls auch Hilfe.

Was tun Eltern bei Konzentrationsschwierigkeiten der Kinder?

Haben Kinder ernste Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, benötigen sie Hilfe. Konzentration hat etwas mit Impulskontrolle und Aufmerksamkeit zu tun. Unsere Sinne nehmen permanent eine Vielzahl von Reizen wahr, von Geräuschen über visuelle Eindrücke bis hin zu taktilen Erlebnissen und Gerüchen. Nur ein sehr kleiner Bruchteil davon ist uns bewusst – der Rest wird als unwichtig herausgefiltert. Wir werden also nicht ständig in dem, was wir tun, gestört. Können sich Kinder nicht konzentrieren, lenken vermeintlich unwichtige Kleinigkeiten sie ab. Der Filter im Gehirn funktioniert nicht. Kinder leiden unter der Konzentrationsschwäche, die Folgen für die Psyche hat: Wer nicht einmal einfachste Aufgaben lösen kann und von fünf Minuten stillsitzen überfordert ist, fühlt sich minderwertig. Daher sollten Eltern Kindern helfen, Konzentration zu lernen. Wenn du Rat und Hilfe suchst, wende dich an deinen Kinderarzt. Der kann erstens Tipps geben und zweitens abklären, ob hinter den Konzentrationsschwierigkeiten Krankheiten stecken.

Wie bekomme ich eine Konzentrationsschwäche beim Lernen in den Griff?

Geht es wirklich nur um eine Konzentrationsschwäche, die keine organischen Ursachen hat und nicht auf geistige Störungen zurückzuführen ist, hilft Training. Fokussiere deine Gedanken bewusst auf eine Aufgabe und versuche, für einen bestimmten Zeitraum wirklich nichts anderes zu tun. Diesen Zeitrahmen kannst du nach und nach ausweiten. Vielleicht schaffst du es erst einmal nur, dich für zehn Minuten zu konzentrieren. Wenn du eine Woche lang geübt hast, nimmst du dir 15 Minuten vor. Klappt das gut, kannst du den Zeitrahmen auf 20 Minuten erweitern. Die meisten Erwachsenen können übrigens ebenfalls nur für etwa eine halbe Stunde lang wirklich konzentriert arbeiten, danach benötigen sie eine Pause. Vor allem bei Aufgaben, die nicht mit Spass verbunden sind, ist das normal. Gönne dir die Pausen, dann kannst du dich danach wieder für zehn bis 20 Minuten gut konzentrieren. Wenn dich diese Konzepte interessieren, solltest du die sogenannte Pomodoro-Technik im Internet nachlesen.

Welche Ursachen haben Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern?

Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern können viele verschiedene Ursachen haben. Die Konzentrationsfähigkeit hängt sowohl von der Tagesform (Schlafpensum, Ernährung, Lichtverhältnisse, Raumtemperatur und Ähnliches) als auch von der Lebenssituation ab. Kinder, die gerade wichtige Erlebnisse wie den Tod vom Nachbarshund, das kaputte Fahrrad oder gar eine Trennung der Eltern verarbeiten, können sich natürlich nicht so gut konzentrieren. Finde also erst einmal heraus, ob ein derartiges Thema dein Kind beschäftigt, wenn es über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage oder Wochen) Konzentrationsschwierigkeiten hat. Aber auch Erkrankungen und geistige Störungen können Konzentrationsschwierigkeiten verursachen. Ist dein Kind hochbegabt oder überdurchschnittlich intelligent, ist es vielleicht einfach nur unterfordert und kann sich deshalb nicht konzentrieren. Weitere Ursachen können sein:

  • Desinteresse an der Aufgabe oder am Thema
  • Überforderung bis hin zu geistiger Minderleistung
  • Autismus
  • Migräne
  • Stoffwechselstörungen
  • Mangelernährung
  • chronischer Schlafmangel
  • Vernachlässigung
  • verschiedene Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • schwaches Hör- oder Sehvermögen
  • und weitere

Sind Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern Symptome von ADHS?

ADHS ist eine Aufmerksamkeitsstörung, zu deren Symptome tatsächlich Konzentrationsschwierigkeiten gehören. Allerdings kommen auch noch andere Symptome dazu:

  • Hyperaktivität
  • mangelnde Planung des Tagesablaufs und von Arbeitsabläufen
  • Chaos in den Gedanken
  • Unfähigkeit, Ordnung zu halten
  • Unfähigkeit, Termine einzuhalten
  • und viele weitere

Wo finden Kinder bei Konzentrationsschwäche Hilfe?

Ist die Konzentrationsschwäche so auffällig, dass die Schule dich deshalb kontaktiert, solltest du mit deinem Kind beim Kinderarzt vorstellig werden. Der Arzt untersucht dein Kind und schliesst körperliche Erkrankungen aus. Wenn es sich um eine ernste Störung handelt, können die Ärzte helfen – mit Therapien oder Medikation.

Hilft Homöopathie bei Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Konzentration zu fördern. Ob dein Kind Medikamente, Phytopharmaka oder homöopathische Medikamente benötigt, solltest du mit deinem Kinderarzt abklären.

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