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Psychologie studieren Schweiz – diese Voraussetzungen müssen für die Zulassung erfüllt sein

Psychologie studieren Schweiz – diese Voraussetzungen müssen für die Zulassung erfüllt sein

Psychologie zu studieren ist an allen Schweizer Universitäten möglich, die sich nach den Vorgaben der „Deutschen Gesellschaft für Psychologie“ richten. Das Studium in der Schweiz wird in den Studiengängen und Studienabschlüssen im Rahmen der Bologna-Reform geregelt, sodass es sowohl Bachelor- als auch Masterabschlüsse gibt. Ein Lizenziat ist nicht mehr möglich. Nach dem Studium arbeiten Psychologen eng mit Ärzten und Psychiatern zusammen.

Warum sollte ich Psychologie studieren?

Mittlerweile haben Psychologen in der Schweiz ausgezeichnete Berufsbedingungen. Das Eröffnen einer eigenen Praxis ist genauso möglich wie die Zusammenarbeit mit Kliniken und Ärzten. Durch ein Psychologiestudium befasst du dich intensiv mit dem menschlichen Verhalten und studierst den sozialen Umgang der Menschen miteinander. Das Studium beschränkt sich nicht auf den rein therapeutischen und klinischen Bereich. Weitere Gebiete sind:

  • Gesundheit
  • Bildung
  • soziale Kontakte
  • Arbeit und Berufsleben
  • Organisation
  • Wirtschaft
  • Schule
  • Unternehmensberatung

Was ist die Bologna-Reform?

Die Bologna-Reform basiert auf den Bologna-Prozess und bezeichnet die europaweite Vereinheitlichung aller Studiengänge und Abschlüsse. Wesentliche Elemente der Reform sind zweistufige Systeme für die berufsqualifizierten Abschlüsse und die Etablierung und Qualitätssicherung im Hochschulfachbereich. Das bedeutet, dass du im Psychologiestudium entweder den Abschluss eines Bachelors oder eines Masters machen kannst.

Der Bachelor ist der niedrige akademische Grad und eine gute Ergänzung zu verschiedenen Tätigkeitsbereichen, so für Berufe in der Schule und Bildung, im Gesundheits- oder Personalwesen. Auch bereitet das Studium den Weg für die Weiterbildung zum Master. Der Master ist der zweithöchste Grad und die Ergänzung zum grundständigen Studium. Die Regelstudienzeit ist hier länger und beträgt in der Schweiz drei bis vier Jahre. Das Studium enthält dabei auch eine wissenschaftliche Vertiefung des vorangegangenen Studiums.

Was benötige ich für die Zulassung und wie lange dauert das Psychologiestudium?

Die Dauer des Studiums der Psychologie hängt davon ab, ob du das Diplom zum Bachelor oder eine Weiterbildung zum Master machst. Durch ein Bachelorstudium erhältst du eine Basisausbildung mit allen Grundlagen der Psychologie und der damit verbundenen Anwendungen und Disziplinen. Das Bachelorstudium dauert viereinhalb Jahre. Das anschliessende Masterstudium für die Vertiefung des Wissens dauert weitere drei bis vier Jahre.

Du benötigst für die Zulassung folgende Abschlüsse:

  • die eidgenössisch anerkannte gymnasiale Maturität
  • die eidgenössische Berufsmaturität per Zeugnis
  • das Diplom einer Fachhochschule in der Schweiz
  • den gleichwertigen Schweizer Bildungsnachweis des Zulassungsreglements

Dazu solltest du über gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch verfügen. Nachweise aus dem Ausland benötigen länderspezifische Zulassungsbedingungen, die du erfüllen musst. Dafür kannst du dich bei den einzelnen Universitäten oder bei der Anmeldung für ein Fernstudium bei der jeweiligen Stelle genauer informieren. Möglich ist auch, einzelne Module und Seminare zu belegen. Für einen Abschluss mit Diplom ist jedoch ein vollständiges Studium notwendig.

Welche Studiengänge und Weiterbildungen werden angeboten?

In der Zeit des Studiums geht es um die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen, die eine Basis aller Grundlagenfächer darstellen. Du kannst diese Fächer in einem Bachelorstudium belegen, wobei die folgenden in der Schweiz angeboten werden:

  • allgemeine Psychologie
  • Methodenlehre
  • Persönlichkeitspsychologie
  • Sozialpsychologie
  • Biopsychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Wirtschaftspsychologie
  • Arbeitspsychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Organisationspsychologie
  • Schulpsychologie

Was ist Psychologie für ein Fachgebiet?

Die Studienwahl der Psychologie und die Weiterbildung zum Master bergen viele Vorteile und die Möglichkeiten, verschiedene Berufe auszuüben. Du kennst deine eigenen Stärken selbst am besten und kannst das Studium auf der Basis deiner Interessen angehen. Die Psychologie ist eine angesehene empirische Wissenschaft, die sich mit dem menschlichen Verhalten, Fühlen und Denken auseinandersetzt. Sie verbindet dabei auch Sozial-, Natur- und Geisteswissenschaften. Methodisch werden verschiedene Fächer verbunden, so unter anderem Medizin, Mathematik, Biologie und Soziologie.

Welche Anforderungen muss ich für das Studium erfüllen und wie kann ich mich vorbereiten?

Für die Studienwahl, die Weiterbildung und das Ausüben späterer Berufe solltest du neben guten Sprachkenntnissen Interesse für das menschliche Verhalten und Erleben haben und auch Freude daran, wissenschaftlich zu arbeiten. Das Studium setzt deine Bereitschaft zum konzentrierten Arbeiten, zum Prüfen von Statistiken und zur Beschäftigung mit methodischen Grundlagen voraus. Systematisches Denken und Urteilen ist besonders gefragt. Daneben solltest du Freude am Umgang mit Menschen haben, offen sein und ohne Vorurteile agieren. Das bedeutet eine Bereitschaft, den Menschen aus ganz verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und das Handeln und Denken in neutraler Form zu reflektieren. Wichtig ist, dass du dich sprachlich gut ausdrücken kannst und flexibel bist.

Welche Berufe kann ich mit einem Psychologie-Abschluss ergreifen?

Oft arbeiten ausgebildete Psychologen im Gesundheitswesen und im medizinischen Bereich. Eine psychologische Beratung ist auch durch das Eröffnen einer eigenen Praxis möglich. Weitere Betätigungsfelder sind in der Erziehung, Schule, Forschung und Privatwirtschaft, im Marketing, in der Organisation und Verwaltung möglich. Es ist dir als Psychologe möglich, menschliches Verhalten und Erleben besser einzuschätzen und in einen öffentlichen und privaten Kontext zu stellen. Die Arbeit im Öffentlichkeitsbereich ist daher eine oft ergriffene Möglichkeit nach dem Studium.

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