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Zucker Entzug: Macht Zucker wirklich süchtig?

Zucker Entzug: Macht Zucker wirklich süchtig?

Zu viel Süsses ist ungesund, das weiss jedes Kind. Dass aber Zucker ein echtes Suchtmittel ist, diese Erkenntnis setzt sich erst in den letzten Jahren allmählich durch. Wer zum Wohl der Gesundheit oder der schlanken Linie auf Zucker Detox geht, wird schnell die Folgen merken. Unerwartet treten Symptome auf, die uns das Verlangen des Körpers nach Süssigkeiten zeigen. Was du tun kannst, um gut mit dem Zuckerentzug umzugehen, und wie es überhaupt zu den Erscheinungen kommt, haben wir uns in unserem FAQ näher angesehen.

Was ist Zucker Entzug?

In vielen Lebensmitteln ist heute Zucker enthalten. Selbst Gerichte und Produkte, die gar nicht süss schmecken, enthalten den Stoff. Du möchtest zuckerfrei leben oder denkst zumindest darüber nach, für eine Zeitlang deine Ernährung umzustellen? Dann wird sich dein Körper mit einigen typischen Symptomen melden. Zucker macht, ähnlich wie Drogen, abhängig, davon gehen immer mehr Wissenschaftler aus. Er sorgt im Gehirn dafür, dass Botenstoffe des Belohnungssystems ausgeschüttet werden. Wer zur Schokolade oder zum Kuchen greift, fühlt sich direkt im Anschluss wohl. Das Gehirn speichert die Erfahrung ab und verlangt in Zukunft nach immer höheren Dosen des guten Gefühls, will also mehr Süsses. Unterbrichst du diesen Kreislauf, gerätst du in einen Zucker Entzug. Der fehlende Zucker bringt zunächst den Blutzuckerspiegel durcheinander. Die Zuckersucht zeigt sich mit teils starken Symptomen.

Warum ist die zuckerarme Ernährung gut für die Gesundheit?

Zwar geniessen wir die Schokolade dank der ausgeschütteten Glückshormone. Aber gesund ist Zucker deshalb noch lange nicht. Der Mensch braucht ein gewisses Mass an Kohlenhydraten, doch essen wir heute oft viel zu viel davon. Die Folgen sind typische Zivilisationskrankheiten wie Karies, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen. Auch Zusammenhänge mit ADHS und verschiedenen psychischen Beeinträchtigungen werden seit Langem diskutiert. Im Zusammenspiel mit zu wenig Bewegung und Sport führt ein Zuviel an Süssigkeiten schnell zum Übergewicht, später folgen Krankheiten. Ist dagegen der Zucker Entzug einmal überstanden, bedeutet der Verzicht für den Körper einen gesundheitlichen Aufschwung. Blutdruck und Cholesterinspiegel sinken, der körpereigene Fettanteil ebenfalls. Viele berichten darüber hinaus davon, dass die Leistungsfähigkeit steigt, sie sich besser konzentrieren können und nachts fester schlafen. Die Risiken für die genannten Erkrankungen gehen mit einer zuckerarmen Ernährung drastisch zurück.

Was bewirken Zuckersucht und Zucker Entzug im Körper?

Wenn das Gehirn nicht mehr die Glückshormone Dopamin und Serotonin ausschüttet, kommt es zum Entzug. Typische Symptome in den ersten Tagen nach der Umstellung sind:

  • Kopfschmerzen
  • Heisshunger auf Süssigkeiten
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit

Je nach Typ und Ausprägung der Zuckersucht können weitere Symptome auftreten, die auch unterschiedlich stark sein können. Mit einigen Vorbeugemassnahmen und Tipps für die ersten harten Tage hältst du aber deinen Zucker Detox durch!

Zuckersucht bei Diabetes: Auf welche Symptome muss ich besonders achten?

Menschen, die unter Diabetes des Typs 1 oder 2 leiden, müssen bei einer Diät besonders achtsam vorgehen. Hier ist es absolut notwendig, dass du dich mit deinem Arzt oder einem erfahrenen Ernährungsberater absprichst. Gerade starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels können für Diabetiker eine echte Gefahr darstellen. Lass dich also in jedem Fall vorab umfassend beraten, bevor du mit einer Diät oder dem Zucker Detox beginnst.

Wann tritt der Zucker Entzug ein?

Ein erstes heftiges Verlangen nach Schokolade und Co. tritt bei den meisten bereits nach wenigen Stunden auf. Einen Tag später folgen oft Kopfschmerzen, die Laune sinkt in den Keller. Jetzt ist Durchhalten angesagt! Die Gedanken kreisen um das Essen, mancher schläft sogar schlecht. Der Körper muss sich erst auf die neue Diät einstellen, und zunächst einmal revoltiert er gegen den fehlenden Suchtstoff.

Wie lange dauert der Zucker Entzug?

Bis sich Körper und Seele an den Zucker Detox gewöhnt haben, vergehen im Schnitt vier bis sieben Tage. Müdigkeit, Kopfschmerzen und die gereizte Stimmung verfliegen zuerst. Später macht sich ein verbesserter Geschmackssinn bemerkbar, du wirst verschiedene Geschmacksnuancen intensiver wahrnehmen, wenn nicht mehr alles „irgendwie süss“ schmeckt.

Tipps für den Detox: Was hilft dem Körper, durchzuhalten?

Was du brauchst, um die Umstellung zu schaffen, ist natürlich zunächst ein fester Wille. Darüber hinaus gibt es aber eine Reihe Tipps und Tricks, mit denen du dich vorbereiten und dich durch die ersten Tage kämpfen kannst.

  • Halte den Blutzuckerspiegel möglichst konstant: Wenn du mehrere kleine, ausgewogene Mahlzeiten gut über den Tag verteilst, stürzt der Blutzucker nicht schlagartig ab, und du bekommst weniger Heisshunger.
  • Iss gutes Essen! Gönne dir Obst und Gemüse, die wichtige Nährstoffe liefern. Wenn deinem Körper der Zucker fehlt, sollten energie- und kraftspendende Nährstoffe in ausreichender Menge geliefert werden.
  • Verzichte auf Süssstoffe: Alternativen zum Zucker lösen das Problem nicht. Wenn du auf alternative Zuckerarten umsteigst, wird sich an deinem Suchtverhalten nichts ändern.
  • Mach mehr Sport! Gerade in schwierigen Zeiten hilft Bewegung. Du hast Hunger auf Kuchen? Dreh eine Runde im Park, denn auch der Sport sorgt dafür, dass das Gehirn die Glückshormone ausschüttet.
  • Sorge für ausreichend Schlaf: Wenn du müde bist, verlangt dein Körper nach mehr Energie. Die will er vorzugsweise in Form von, richtig, Zucker. Also gönne dir eine Mütze Schlaf und starte danach neu motiviert ins Zucker Detox.

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